Konzerte im März 2010
Fr. 05.03. – 20:30 Uhr: Cecile Verny Quartet
Cecile Verny (voc), Bernd Heitzler (b), Lars Binder (dr), Andreas Erchinger (p)

Cecile Verny Quartet
Donau Anzeiger 03/2009
„Es ist die hohe Kunst der alten Gesangsschule, die Cécile Verny ausübt. Wenn die alte Schule so jung klingt, gibt man sich ihr gerne hin“
Cécile Verny Quartet - Amoureuse zeitloser Jazz zwischen Weltmusik und Pop
Leidenschaftlich, ansteckend, unverfälscht, charmant und humorvoll - so beschreiben Fans und Journalisten die Auftritte des Cécile Verny Quartets. Seit zwei Jahrzehnten begeistern die afrikanisch-französische Sängerin aus Freiburg und ihre hochkarätige Band nicht nur die Plattenkäufer (”Amoureuse” ist bereits das sechste Album der Formation), sondern vor allem das Live-Publikum mit ihrem rassigen Mix aus Jazz, Poesie und afrikanischen Grooves. “Endlich mal eine, die nicht wie Ella klingt”, lobte schon Michael Naura (Kritiker der ZEIT) und auch seine Kollegen fasziniert die unnachahmliche Art, wie die sanftmütige Powerfrau ihre Musik lebt, singt und swingt.
Apropos Swing: “Wo schwingt denn keine Liebe mit?”, fragt sich und uns Cécile Verny in Bezug auf ihr liebstes Songthema. “Egal ob man verliebt ist, keine Beziehung mehr haben will oder zu viele hatte: Gefühle und Liebe - sie werden immer da sein.” Konsequent hat sie ihr neues Album schlicht und ergreifend “Amoureuse” betitelt - elf innige Stücke, zärtlich bis ekstatisch und mit leidenschaftlicher Hingabe erfüllt. Amourös eben. In diesem direkten Nachfolger von “The Bitter And The Sweet” (2006 mit dem renommierten “Preis der deutschen Schallplattenkritik” versehen), verliebt man sich schon mit den ersten Tönen des Titelsongs, seinen coolen E-Piano-Akkorden, dem fegenden Rhythmus und der melancholisch-schönen Melodie. Auch bei den folgenden zehn Stücken schließt sich der musikalische und thematische Kreis immer wieder - ganz natürlich und elegant. Vom poetischen Swing des reminiszierenden “You Will Know When You Get There” zur swingenden Poesie von “The Fly” (mit einem Text von William Blake), von Spoken Word-Grooves wie “Ta Question” zu elegischen Balladen wie “Amber Tears” oder “J’aime l’idée”, von den afrikanischen Klängen von “Kanakassi” und “K’la” - inspiriert von Auftritten in Uganda -, zu den vielseitigsten jazzigen Zwischentönen.
All das macht Cécile Verny und ihr Quartett - hervorragend besetzt mit Bernd Heitzler am Bass, Torsten Krill an Schlagzeug und Percussion und Andreas Erchinger an allem, was Tasten hat - so besonders. Live und im Konzert geben diese fantastischen Vier ihren elf nagelneuen Originals natürlich auch etliche der Ausnahmestücke ihrer vorhergehenden Alben dazu. Immer ebenso authentisch wie sympathisch, genauso vielseitig wie virtuos. Es ist, wenn man so will, eine Jazzband zum Verlieben. Und es ist keineswegs eine einseitige Beziehung. “Ich bin dankbar, meinen Beruf ausüben zu dürfen”, sagt Cécile Verny, “ich singe, rede und lache gern. Wir als Band haben das große Glück, machen zu können, was wir wollen. Und dann muss man das auch mit Freude nach Außen tragen. Es gibt Momente in dieser komplizierten Welt, in denen man die Augen schließen und einfach nur dankbar sein sollte.” Die Musik dazu findet sich auf “Amoureuse” - und bei jedem Live-Auftritt mit dem Cécile Verny Quartet.
www.cvq.de
Sa. 20.03. – 20:30 Uhr: Ferenc und Magnus Mehl Quartett (FUMMQ)
feat. Jake Saslow
Magnus Mehl (a-sax), Martin Schulte (g), Fedor Ruskuc (b), Ferenc Mehl (dr),
Jake Saslow (ts)

FUMMQ
Bandinfo
Diese Formation um die Brüder Ferenc und Magnus Mehl hat sich ganz dem modernen, unverbrauchten Jazz verschrieben. Das knackige und spannungsgeladene Bandkonzept beinhaltet fetzige Eigenkompositionen und gefühlvolle Balladen. Ohne Berührungsängste schöpfen die Vier aus den Vollen der Jazzgeschichte, begeistern aber trotzdem mit ihrer ganz persönlichen, explosiven Musik, welche stets von unglaublicher Energie beseelt ist.
Während der diesjährige Tour arbeitet die Band mit dem exzellenten New Yorker Saxophonisten Jake Saslow zusammen. Jake Saslow ist derzeit Stipendiat des renommierten Thelonious Monk Instituts und arbeitete mit Legenden wie Wayne Shorter, Herbie Hancock und Ron Carter zusammen.
Das Ferenc und Magnus Mehl Quartett besteht aus jungen Musikern, größtenteils das Bundesjugendjazzorchester oder diverse Landesjazzorchestern durchlaufen haben. Alle haben in diversen Gruppen schon beachtliches geleistet. So hat die Band beispielsweise auch Preisträger diverser Wettbewerbe wie Jugend jazzt oder Finalisten des European Yamaha Sax Contests in seinen Reihen.
Einen Namen haben sich das Ensemble mit Auftritten beim Elorrio Jazz- and Bluesfestival (Spanien), dem bundesweiten Nachwuchsfestival in Leipzig und diversen anderen Festivals, sowie durch zahlreiche Clubauftritte wie z.B. im Jazzclub Lindau, Rogers Kiste in Stuttgart, der Moritzbastei in Leipzig, dem Loft in Köln, dem Jazzclub Villingen oder in der Alten Paketpost Rottweil gemacht. Außerdem gewann die Band im Juli 06 unter dem Namen „Magnus Mehl Quintett“ den ersten Preis beim europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb des Getxo Jazzfestival (nahe Bilbao).
Dieser renommierte Jazzpreis war verbunden mit mehreren Auftritten im Hauptprogramm des Festivals. Die Band war Teil eines Doppelkonzerts mit Eddie Palmieri und seinen Afro – Carribean All – Stars und gestaltete einen weiteren Konzertabend zusammen mit dem Billy Cobham – Lockwood String Quartett.
Eine Live - CD der Band (die beiden Konzerte wurden aufgezeichnet) ist beim Label des Festivals erschienen.
Ein weiterer toller Erfolg war der hervorragende zweite Platz beim 28ten Internationalen Hoilaart Jazzwettbewerb, welchen die Combo im Septemper 2006 belegte.
2007 spielte die Band eine Clubtour in Deutschland und trat bei großen internationalen Festivals wie „VS-swingt“, dem „Ibiza Jazzfestival“, dem „Novi Sad Jazzfestival“ und dem „Pancevo Jazzfestival“ auf. Zudem absolvierte das Ensemble eine Gastspielreise in Serbien auf Einladung des Goethe Instituts. Während dieser gabendie Musiker auch einen mehrtägigen Combo- und Improvisationsworkshop im Rahmen des „Novi Sad Jazzfestivals“.
Mit ihrem tollen Zusammenspiel und ihren energiegeladenen Soli begeistert die Band jedes Mal ihr Publikum. Die frische, unkonventionelle Musik des Ferenc und Magnus Mehl Quartetts sowie das ungezwungene und schmissige Auftreten der Musiker lässt garantiert den Funken überspringen.
www.fummq.de
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