Jesse van Ruller Trio – So. 3. und Mo. 4. Mai 2009 – 20.30Uhr
Joris Roelofs (a-sax), Jesse van Ruller (g), Clemens van der Feen (b)

Jesse van Ruller
1995 gewann J v R als erster Europäer den Thelonious-Monk-Wettbewerb in Washington D.C.
Jesse van Ruller (* 21. Januar 1972) ist ein niederländischer Jazz-Gitarrist und Komponist. 1995 schloß er „summa cum laude“ sein Studium am Konservatorium in Hilversum (u.a. bei Wim Overgaauw) ab.
Im selben Jahr 1995 gewann er (als erster Europäer) den Thelonious-Monk-Wettbewerb in Washington D.C. (in der Jury sassen u.a. Jim Hall, Pat Metheny, John Scofield).
Seitdem spielte er z.B. mit Philip Catherine, Toots Thielemans, dem Saxophonisten Seamus Blake (auf „Circles“ mit Sam Yahel an der Hammond Orgel und dem Schlagzeuger Bill Stewart), Peter Erskine, Roy Hargrove (auf Ruller´s Album „Catch“ 2000/2001, nominiert für den Edison Preis), Tom Harrell, Mike Stern, George Duke, John Patitucci, Christian McBride, Joe Lovano, Piet Noordijk, Bert van den Brink, Benjamin Herman und Michiel Borstlap (Projekt „Redux“ mit elektronischen Beats und Loops).
Er spielte mit den Sängerinnen Fleurine und Francine van Tuinen (auf ihrem Album „Muzyka“ 2005) und 2003 mit Pat Metheny auf dem North Sea Jazz Festival.
Er spielte mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle und dem Birmingham Symphony Orchestra, mit den Bigbands „Metropole Orkestra“, des WDR und dem „Concertgebouw Jazz Orchestra“, mit denen er nicht nur regelmäßig spielt, sondern für die er auch komponiert. Mit dem holländischen Gitarristen Maarten van der Grinten spielt er im Duo „Van der & Van“. 1996 erschien seine erste CD „European Quintet“ mit Julian Joseph (Klavier) und Peter Weniger (Tenorsaxophon). Van Ruller spielt mit eigenem Trio mit Martin Vijnk (Schlagzeug) und Frans van der Hoeven (Bass) (Album „Trio“).
2001 und 2002 war er für den Bird Award des North Sea Jazz Festivals nominiert.
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Frederik Köster Quartett – Fr. 22. Mai 2009 – 20.30 Uhr
Frederik Köster (tp,flh), Tobias Hoffman (g), Robert Landfermann (b), Ralf Gessler (dr)

Frederik Köster
Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim 2009 als beste Band und bester Solist. (FK)
Seit 2003 gibt es das Quartett um Frederik Köster, indem neben dem Kölner Trompeter noch Tobias Hoffmann (g), Robert Landfermann (b) und Ralf Gessler spielen. Das Repertoire der Band besteht größtenteils aus Eigenkompositionen von Frederik Köster, der wie die anderen Bandmitglieder an der Hochschule für Musik Köln ein Jazzstudium absolvierte. Stilistisch orientiert sich die Band an modernem Jazz und experimentiert mit jazzverwandter Musik aller Art.
Das erste Album "Constantly Moving" ist im September 2006 auf dem Kölner Label Double Moon Records in Kooperation mit Jazzthing erschienen.
Die Band spielte 2007 auf einigen der bedeutendsten Jazz Festivals Deutschlands bzw. Europas wie z.B. dem North Sea Jazz Festival in Rotterdam, Jazz Baltica, dem Traumzeit Festival oder der internationalen Jazzwoche in Burghausen. Rundfunk Mitschnitte vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) Deutschlandfunk (DLF) und Nederlandse Programma Stichting (NPS) sorgten dafür, das die Musik des Frederik Köster Quartetts in 9 Länder Europas übertragen wurde.
Am 20.03. erscheint nun das zweite Album "Zeichen der Zeit" bei Traumton Reocrds.
Zeichen der Zeit – einen solchen Titel hätte sich nach der Jahrtausendwende wohl kaum noch ein Jazzmusiker seiner Platte zu geben gewagt. Einst die Plattform für musikalische Innovation schlechthin, hinkte der Jazz in den letzten Jahren der Wirklichkeit immer weiter hinterher und schien sich manchmal in geradezu entgegengesetzter Richtung zu bewegen. Vor allem die deutsche Szene gefällt sich auf breiter Ebene mit dem puren Nachäffen amerikanischer Vorbilder oder paneuropäischer Beschaulichkeit. Nur wenige Musiker wie Michael Wollny, Nils Wogram, Eric Schaefer, Carsten Daerr oder Arne Jansen haben den Mut, eigene Pfade auszutreten. Zu dieser Riege der jungen Aufgeweckten stößt jetzt der Kölner Trompeter Frederik Köster. (Wolf Kampmann)
"Frederik Köster's new CD 'Zeichen der Zeit' is completely modern in conception and realization with world first! class playing and composing by Frederik and everyone else in this engaging band!"
Randy Brecker
Das Frederik Köster Quartett erhielt am 14.02.2009 den mit 10.000€ dotierten neuen deutschen Jazzpreis in Mannheim!
Kritik:
"... Der junge Trompeter besticht zwischen Mainstream und Groove mit Kompositionen auf der Höhe der Zeit, ausgereifter Technik, variablem Sound und zupackender Kraft. Keine Frage: Jede Menge Zukunft im Nachwuchslager!" (Jazzpodium)
"... eines der spannendsten Ensembles der jungen domstädtischen Jazzszene... 'Constantly Moving' - eine CD mit harmonisch raffiniert verästelten Jazzballaden, vitalen Temponummern, Funk-Grooves, Rock-Einwürfen und Free-Elementen. Mit seinem Quartett, zum dem sich als Gastsolist Paul Heller gesellt, steht Köster eine ideale Truppe für die Realisierung seiner Ideen zur Seite: der Bassist Robert Landfermann, der Schlagzeuger Ralf Gessler und der Gitarrist Tobias Hoffmann." (Deutschlandfunk)
> Frederik Köster
Lee Shaw Trio feat. Michael Lutzeier – Fr. 29. Mai 2009 – 20.30 Uhr
Lee Shaw (p), Rich Syracuse (b), Jeff Siegel (dr), Michael Lutzeier (b-sax)

Lee Shaw

Michael Lutzeier
Oklahoma Hall of Fame of Jazz 1993. (LS)
“ I never heard a baritone sax player like Michael in the last 25 years.” Al Porcino
“Lutzeier knocked the audience dead with a gorgeous solo on Duke Ellington’s “Warm Valley”. Jack Bowers, Los Angeles Post
„Ich habe noch nie einen Baritonsaxophonisten gehört, der diesem Instrument soviel geschmeidige Leichtigkeit beizubringen versteht, wie das dem Münchner Michael Lutzeier gelingt. Zahlreiche Formationen und Bigbands der deutschen Szene können und wollen nicht auf diesen Weltklasse Baritonisten, feinnervigen und dynamischen Saxophon-Solisten verzichten. Ich denke beim Vergleichen ganz bewußt an Gerry Mulligan, Serge Chaloff, Pepper Adams und die anderen großen Baritonsaxophonisten. Dieser Baritonist zeigt eine entwaffnende musikalische Hochintelligenz gepaart mit einer Klangkultur die von samtweich bis edelrauh reicht und auf den Zuhörer geradezu magisch attraktiv wirkt. Keiner hat vor ihm so elegant, geschmeidig und leichthändig dieses Instrument zum klingen und swingen gebracht wie er!“ Joe Kienemann, Bayrischer Rundfunk
Geboren 1966 in München
Erster Musik-Unterricht mit vier Jahren
Studium am Konservatorium für Musik in Hilversum, Holland
Studienaufenthalt in New York und Boston.
Radioaufnahmen für den BR, SWR, HR, NDR, RIAS, RTS
Leitung von Bigband-, Saxophon- und Combo-Seminaren
Leitung der Universitäts Bigband Ulm und der Munich Lounge Lizards Bigband
Freiberuflicher Musiker und Dozent
Konzertreisen nach Italien, Serbien, Norwegen, Frankreich, Schweiz, New York, Denver, Los Angeles, Edinburgh, Istanbul
Bisherige Zusammenarbeit mit: Tom Harrell, Al Porcino, Med Flory, Benny Bailey, Conte Candoli, Dusko Goikovic, Peter Tuscher, Claus Reichstaller, Peter King, Lanny Morgan, Dick Hafer, Don Braden, John Ruocco, Tony Lakatos, Jürgen Seefelder, Gianni Basso, Don Menza, Roman Schwaller, Phillip Catherine, Bernd Hess, Dirk v.d. Linden, Howard Alden, Scott Whitfield, Bill Watrous, Hermann Breuer, Johannes Herrlich, Adrian Mears, Jack Redmond, Kenny Shroyer, Joe Wulf, Bobby Burgess, Joe Haider, Claus Raible, Thilo Wagner, Martin Schrack, Chuck Berghoffer, Thomas Stabenow, Sigi Busch, Martin Gjakonowski, Rick Hollander, Wolfgang Haffner, Harald Rüschenbaum, Charly Antolini, Gerry Gibbs, Hannes Beckmann, Cameron Brown, Pete York, Billy Hart, Jerry van Rooyen, Frank Capp, und viele andere mehr.
Referenzen: Al Porcino BigBand, BobbyBurgessBigBandExplosion, Claus Raibles Dameronia, NDR Bigband, HR-Bigband, RIAS BigBand, Munich Jazz Ensemble, Belgrad Radio BigBand, Timeless Art Orchester, Bayr. Rundfunkorchester, Tom Harrell Octet, Dani Felber Band, Andre Carol Orchestra, Adrian Mears Tentett, Dusko Goikovic Octet, International BigBand, Münchner Philharmoniker, Pinakothek der Moderne, Literaturhaus München, Deutsches Museum; Bundespräsidialamt und viele andere.
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Lee Shaw Trio feat. Julian Wasserfuhr – So. 31. Mai 2009 – 20.30 Uhr
Lee Shaw (p), Rich Syracuse (b), Jeff Siegel (dr), Julian Wasserfuhr (tp)

Julian Wasserfuhr
Gewinner des "Yamaha Trumpet Contest 2004".
Julian Wasserfuhr (* 12. Dezember 1987 in Hückeswagen) ist ein deutscher Jazztrompeter.
Er kam im Alter von sieben Jahren durch seinen Vater Gerald, einem Klarinettisten und Musiklehrer, zur Trompete. Er nahm zuerst Privatunterricht bei Dirk Pawelka, gewann mit elf Jahre als jüngster Teilnehmer den Wettbewerb Jugend jazzt und wechselte mit 13 Jahren zu dem Trompetenlehrer Klaus Osterloh von der WDR-Bigband. Drei Jahre später wurde Julian Wasserfuhr als jüngster Student im Fach Jazztrompete an der Musikhochschule in Köln bei Andy Haderer aufgenommen. Julian Wasserfuhr spielte in Schul- und Hochschul-Big-Bands sowie im Landesjugendjazzorchester Nordrhein Westfalen und während eines Aufenthalts in Boston als Gastsolist in Phil Wilsons "Rainbow Big Band" neben Jazzmusikern wie Joe Lovano und Jon Faddis. Bei verschiedenen internationalen Wettbewerben erhielt er Solistenpreise, war Gewinner des "Yamaha Trumpet Contest 2004" und erlangte ein Stipendium am berühmten Berklee College of Music in Boston. Zusammen mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Roman Wasserfuhr gründete er das "Julian & Roman Wasserfuhr Quartet" und nahm im November 2005 die CD "Remember Chet" auf. Neben Chet Baker bezeichnet Julian Wasserfuhr noch Till Brönner als sein Vorbild. Er ist oft zu Konzerten unterwegs oder tritt als Solist in Big Bands auf, meist zusammen mit seinem Bruder Roman.
Jazzthing schrieb über die Debüt-CD: „Auch wenn Julian Wasserfuhr noch viele bittere Lebenserfahrung gespeiste Töne von seinem Vorbild trennen, spielt der Youngster erstaunliche Chorusse, die vor allem in den Balladen viel Nachdenklichkeit und ungekünstelte Sentimentalität ausstrahlen. Die Band insgesamt lässt die deutsche Jazz Zukunft erglänzen und noch einiges erwarten.“
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