Philip Catherine Guitar Solo – Fr. 10. April 2009 – 20.30Uhr

Philip Catherine
Philip Catherine, geboren am 27. Oktober 1942 in London ist ein belgischer Jazzgitarrist. Er stammt aus einer englisch-belgischen, durchaus musikalischen Familie. Sein Großvater spielte die erste Violine im London Symphony Orchestra.
Zur Gitarre fand Catherine, nachdem er Georges Brassens spielen gehört hatte. Früh entdeckte er sein Interesse für den Jazz. Ebenso hatte die Musik von Django Reinhardt einen großen Einfluss auf seine Entwicklung als Gitarrist; Charles Mingus nannte ihn 1978 sogar „Young Django“.
Ab 1959 begann er professionell zu spielen. 1961 begann er mit Lou Bennett seine erste Tournee, begleitete in den 1960er Jahren aber auch Dexter Gordon und Stéphane Grappelli.
1971/1972 wurde er Mitglied des Quintetts „Experience “von Jean-Luc Ponty, mit Joachim Kühn am Piano, nachdem er seine erste LP Stream (mit Jiggs Whigham) aufgenommen hatte, die Sacha Distel produziert hatte. Mit Charlie Mariano und Jasper van't Hof spielte er zunächst Mitte der 1970er Jahre in der Gruppe "Pork Pie".
Seitdem ist er in den verschiedensten Besetzungen mit vielen namhaften Musikern wie Chet Baker (6 Alben), Gerry Brown, Dexter Gordon, Didier Lockwood (im Trio mit Christian Escoudé), Rudolf Dašek, Stéphane Grappelli, John Lee, Charlie Mariano, Benny Goodman, Charles Mingus, Alphonse Mouzon, Niels-Henning Ørsted Pedersen oder Miroslav Vitous aufgetreten.
Philip Catherine erhielt eine Reihe von Preisen als Jazzmusiker, so war er 1978 Künstler des Jahres der Deutschen Phono-Akademie, 1995 erhielt er den belgischen „Django d’Or“, 1998 den französischen „Django d’Or“.
Johannes Mössinger NY Quartett "The New Jersey Session" –
Di. 21. April 2009 – 20.30 Uhr
Joel Frahm (t-sax), Johannes Mössinger (p), Calvin Jones (b), Karl Latham (dr)

Johannes Mössinger
Mit seinem sensiblen, perlend eleganten und virtuosen Spiel macht der deutsche Pianist Johannes Mössinger genauso Furore wie als Komponist von wunderschönen, ausdrucksstarken und of filigranen Jazz-Tunes.
So präsentiert uns das Quartett denn auch ein ausschliesslich auf Kompositionen seines Bandleaders basierendes, stimmungsvolles und packendes Programm, welches zusätzlich durch die individuelle Qualität, aber auch die hervorragend aufeinander eingespielte Interaktion der vier Musiker besticht.
Als Tüpfelchen auf dem i wirkt der Top-Tenorsaxophonist Joel Frahm, ein gefragter shooting Star der New Yorker-Szene, dessen akzentuiertes, expressives Spiel in immer wiederkehrenden hochkarätigen, genial schönen Dialogen mit Johannes Mössingers Piano mündet, die für Spannung und Intensität sorgen. Calvin Jones und Karl Latham leben und arbeiten gleichfalls, getreu dem Namen des Quartett, in New York. Karl Latham ist ein bekannter Protagonist der Jazz-, Rock- und Fusionszene, während Calvin Jones auf eine langjährige und reiche Zusammenarbeit mit Musikern wie Ray Anderson, Greg Osby und vielen anderen zurückblicken kann. Gemeinsam kreieren sie einen dichten, intensiven, modernen, melodiösen und anspruchsvollen Sound, der auch verwöhnte Ohren in Bann zu schlagen vermag.
> Johannes Mössinger
Rosario Giuliani Quintett feat. Flavio Boltro (tp)
Mi. 29. April 2009 – 20.30 Uhr
Rosario Giuliani (Alt- und Sopransax), Flavio Boltro (tr), Dado Moroni (p),
Remi Vignolo (bass), Benjamin Henocq (dr)

Rosario Giuliani
Er gilt als eine der frischesten und heißesten Saxofonisten der aktuellen europäischen Szene: Rosario Giuliani. Der Vorrat an Energie des Altsaxofonisten scheint unerschöpflich, und wer Rosario Giuliani einmal live auf der Bühne erlebt hat, ist sicher gepackt worden von dessen Dynamik und Entschossenheit. Daneben beeindruckt Giuliani aber ebenso als ein unglaublich
1967 im italienischen Terracina geboren wurde Giuliani 1990 lyrischer Musiker, der auf ausgefeilten Melodielinien entlang zu spielen versteht. Mitglied im „European Jazz Orchestra“, einem vom italienischen Rundfunksender RAI organisierten Orchester für junge Talente aus ganz Europa. 1996 gewann Rosario Giuliani den Massimo-Urbani-Preis als Italiens bester Altsaxofonist, im Jahre 2000 gewann er den jährliche Kritikerpoll des italienischen Jazzmagazins „Musica Jazz“ als Italiens bester junger Musiker. Seither hat Rosario Giuliani mit zahlreichen Jazzgrößen gespielt: Kenny Wheeler, Enrico Pieranunzi, Randy Brecker, Charlie Haden, Gonzalo Rubalcaba, Phil Woods, Richard Galliano, Enrico Rava u. a.
Bereits 1996 gründete er sein eigenes Quartett, das sich in kürzester Zeit zu einer der dynamischsten Gruppen der europäischen Jazzszene entwickelte und 1997 den „European Jazz Contest“ gewann. Bassist Remi Vignolo und Drummer Benjamin Henocq bilden das energiegeladene Rückgrat des Quartetts. Sie bekommen Verstärkung durch den Pianisten Dado Moroni. Der Römer, der sein Handwerk bei Franco D’Andrea und Enrico Rava auf den Jazzclinics in Siena lernte, zählt zu den führenden jüngeren Pianisten der italienischen Szene und hat ebenfalls schon auf zahlreichen Festivals in ganz Europa und Übersee gespielt. Zum Quintett erweitert wird die Band auf dieser Tournee durch Trompeter Flavio Boltro, der als interessantester und ausdrucksstärkster Trompeter seiner Generation in Italien gilt und dort inzwischen in einem Atemzug mit Altmeister Enrico Rava genannt wird!
Aktuelle CD: Anything Else (Dreyfus Jazz)
Stimmen: „..Giuliani is one of the most outstanding altoists on the planet…” (Jazz Wise)
“He has a confident, masculine tone that is at once assertive and tender, betraying bits of Julian Adderley and Eric Dolphy.” (All About Jazz)
“Die Lyrik dieses jungen italienischen Saxophonisten ist ganz einfach wunderbar“
(L’Independant)
