Paul Zauner´s Blue Brass– 2. August 2008 – 20.30 Uhr
Paul Zauner (pos, voc), Daniel Nösig (tp), Clemens Salesny (as), Peter Massink (bs), Martin Reiter (p, fender rhodes), Wolfgang Derschmidt (b), Dusan Novakov (dr)

Paul Zauner
Groovig und avantgardistisch im Geiste von Ray Charles, Lester Bowie oder Dollar Brand, steckt die „Blue Brass” um den Österreicher Paul Zauner einen Jazzrahmen ab, der es in sich hat. Ohrwurmtaugliche tanzbare Grooves wechseln sich mit Jazz Elementen zu einer eidenschaftlich gespielten Jazz und Soul Mixtur.
Bänz Oester Solo – 15. August 2008 – 20.30 Uhr
Bänz Oester (b)
Einer der gefragtesten Bassisten der Schweiz, Tourneen und Aufnahmen u.a. mit Michael Brecker, Dewey Redman, Chris Potter, Jacky Terrasson uva., demonstriert auf intelligente Art und ohne elektronische Hilfsmittel einen innovativen Bassstil, der durch Klarheit und emotionalen Reichtum besticht.
Als Emanzipation wird die Befreiung aus einem Zustand der Abhängigkeit, Entrechtung oder Unterdrückung bezeichnet. Der Kontrabass in der Jazzmusik hat eine Geschichte der Emanzipation vom formalisierten, rein harmonisch fundierten Taktgeber zum gleichberechtigten Soloinstrument innerhalb des Ensemblsounds hinter sich. Befreit und individuell ist auch der vielschichtige und farbenreiche Bassklang von Bänz Oester. Sein ureigener Weg durch das tieffrequente Material entwickelt sich zur Entdeckungsreise jenseits jeglicher Jazz-Raster. Als Grenzgänger entwickelt er sein Spiel in weltumspannendem Ausmaß von den alpenländischen Melodien seiner Heimat bis zu den musikalischen Weltwundern der Erde. So klingt der Bass auch schon mal wie eine Oud mit arabischer; eine Kora mit afrikanischer; eine Koto mit pentatonischer und eine Berimbau mit brasilianischer Konnotation. Perkussive Miniaturen bauen sich durch klanglichen Einfallsreichtum, rhythmische Geste, die Energie der Phrasierung und das Volumen der schwingenden Saiten zu orchestralen Monumenten auf. Immer füllen mehr als nur 4 Saiten die tonalen Räume mit Artikulations-Novitäten. Virtuos beherrscht Bänz Oester auch die Pole des Instrumentes unter- und oberhalb der Stege. Magischer Magnetismus richtet die Hörgewohnheiten für den Zuhörer, der sich darauf einlässt, neu aus.
Ohne elektronische Hilfsmittel, mit neuen Spieltechniken demonstriert Bänz Oester auf intelligente Art einen innovativen Bassstil, der durch Klarheit und emotionalen Reichtum besticht.
In diesem Sinne: Bass, Besser, Bänzsolo.
Eintritt: 10,- € regulär – 7,- € ermäßigt – 3,- € Schüler
Lömsch Lehmann Duos & Trio – 28. August 2008 – 20.30 Uhr
Lömsch Lehmann (sax), Erwin Ditzner (dr), Sebastian Gramss (b)
Brodelnder Jazz, eruptive und orgiastische Soloexpeditionen. Lömsch Lehmann, der Extremsaxophonist aus Speyer, entlockt seinen Instrumenten auf der Buühne jeden erdenklichen Sound und trägt nicht umsonst den Namen „Die Legende”. Ein Mann der Spuren hinterlässt.
> Erwin Ditzner
> Sebastian Gramss
Eintritt: 15,- € regulär – 12,- € ermäßigt – 5,- € Schüler
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